Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmenü-Stress. Esstisch festlich eindecken, derweil in der Küche den Braten im Auge behalten, abschmecken, Temperatur überprüfen, Dessert vorbereiten und die Einlage fürs Vorsüppchen karamellisieren – wer seine Familie zu Weihnachten kulinarisch verwöhnen möchte, kommt Heiligabend oft ins Schwitzen. Dieses Jahr machen Sie alles anders! Hier verraten wir Ihnen, wie Sie und Ihre Lieben Weihnachten Hochgenüsse erleben – und das ganz ohne Stress. Einfrieren & genießen – so verläuft die Zubereitung Ihres Weihnachtsmenüs ohne Stress.

Das Geheimnis stressfreier Weihnachtsmenüs

Eine frühe Planung ist das A und O der stressfreien Weihnachtsmenü-Zubereitung. Das heißt: Überlegen Sie sich schon heute, womit Sie Ihren Liebsten an den Festtagen Gaumenfreuden bereiten möchten. Planen Sie die Gerichte so, dass sie einen Großteil des Menüs bereits vor den Feiertagen kochen können, um diese einzufrieren. Appetithappen, Vorspeisen auch Hauptgerichte und Desserts lassen sich gut einfrieren. Sie können alles vorbereiten und in gut beschichteten Dosen oder in Gefrierbeuteln (Achtung, achten Sie auf die Qualität!) im Gefrierschrank lagern. Dazu muss allerdings rechtzeitig Platz in der Kühltruhe geschaffen werden.

Diese Gerichte eignen sich zum Einfrieren

Fleischgerichte eigenen sich besonders gut zum Einfrieren. Lediglich bei den Soßen muss auf Sahne verzichtet werden, da diese hohe Temperaturschwankungen schlecht verträgt. Es empfiehlt sich, das Fleisch getrennt von der sahnefreien Soße einzufrieren. Das Gericht sollte einen Tag bevor es serviert werden soll aufgetaut werden. Die gewünschte Konsistenz der dazugehörigen Soße kann nach dem Gefriergang durch Zugabe von Sahne erreicht werden.
Auch Beilagen eignen sich wunderbar, um sie lange vor dem Festtagsmenü vorzubereiten und anschließend einzufrieren: Steckrübenröstis, kleine Porree-Eierkuchen oder Fenchelkompott – alle drei Beilagen eignen sich hervorragend zum Einfrieren. Kartoffeln sollten übrigens nicht eingefroren werden, da diese durchs Einfrieren an Geschmack einbüßen.
Fehlt nur noch das einfriertaugliche Dessert: Von Cremes über Torten bis hin zu Trockengebäck – die Auswahl an Süßspeisen ist schier unendlich. Bis auf ein paar Ausnahmen, denn Vanillesoße und Tortencreme sollten nicht eingefroren werden. Dafür aber beispielsweise Käsetorte, ein Schokoladen- oder Apfelkuchen, der vor dem Servieren mit einer leckeren Soße, einer Kugel Eis oder frischen Früchten festlich garniert werden kann oder Maronen-Tiramisu. Köstlich und einfriertauglich ist auch ein Birnen-Carpaccio, das mit frischem Koriander, Honig und Splittern von Schokolade kredenzt wird.

In diesem Jahr schlemmen wir Weihnachten ohne Stress

Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres. Es sind die Tage, die wir mit unseren Liebsten verbringen. Stressen Sie sich nicht unnötig durch zu viel lieb gemeintes Herumwirbeln in der Küche. Informieren Sie sich rechtzeitig über leckere Gerichte, die Sie bereits vor dem Fest vorbereiten können. Die Menschen, die Sie geschmacklich verwöhnen möchten, werden Ihren kleinen Anti-Stress-Trick gar nicht bemerken. Denken Sie in diesem Jahr auch mal an sich und Ihre Bedürfnisse. Feiern Sie stressfreie Weihnachten! Familie Schwarz Cranz wünscht Ihnen erholsame und köstliche Festtage.

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